Brennholzpreis pro Raummeter in Linz 2026
Jahresfahrplan für den Brennholzpreis pro Raummeter in Linz: Preisuntergrenze im Frühjahr, Trocknung im Sommer, Aufschläge im Herbst, Sackkauf im Winter, dazu Feuchtekontrolle und Lagerung.
Die ÖNORM M 7133 und die EN ISO 17225-5 beschreiben Scheitholz über Holzart, Scheitlänge und Wassergehalt, nicht über eine einzige Volumeneinheit, und genau deshalb bleibt der Brennholzpreis pro Raummeter in Linz eine Zahl ohne Aussage, solange nicht feststeht, ob fest, gestapelt oder geschüttet gemessen wurde. Für den Käufer heißt das im Klartext: Die Norm garantiert ein definiertes Produkt, aber keinen definierten Preisnenner, und diesen Nenner muss der Händler auf die Rechnung schreiben. Ein Raummeter entspricht in der Handelskonvention etwa 1,5 Schüttraummetern und enthält rund 0,7 Festmeter reine Holzmasse (laut Forstpraxis), sodass dieselbe Fuhre Buche drei ehrliche Kubikmeterzahlen tragen kann. Dieser Leitfaden ordnet die Frage nach dem Preis pro Kubikmeter entlang des Kalenderjahres, denn in der Praxis eines Linzer Haushalts entscheidet der Kaufzeitpunkt stärker über Trocknungsgrad, Transportanteil und Vergleichsbasis als die Holzart. Aktuelle Beträge, Maße und der Preis pro Raummeter jedes Produkts stehen in der Preistabelle, nicht im Fließtext; die Tabelle zeigt auch die Umrechnung von Sackliter in Schüttraummeter. Wer den Gesamtzusammenhang von Lieferzone, Format und Feuchteklasse sucht, findet ihn im Ratgeber zu Brennholzpreisen in Linz.
| Produkt | Paketpreis | Volumen | Maßbasis | Preis pro m³ | Feuchte | Lieferung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BRENNHOLZ BIRKE - 1,8 RM PALETTE | 450 EUR | 1,8 m³ | Raummeter | 250 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
| BIRKE HALBPALETTE - OFENGETROCKNETES BRENNHOLZ | 350 EUR | 1 m³ | Raummeter | 350 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
| BRENNHOLZ EICHE - PALETTE 1 RM (1,5 SRM) | 360 EUR | 1 m³ | Raummeter | 360 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
| BIRKE 77 KLEINE SÄCKE - PALETTE | 510 EUR | 3,6 m³ | Schüttraummeter | 142 EUR/m³ Schüttraummeter | <18 % | Inklusive |
| BRENNHOLZ BUCHE (1 SRM SÄCKE) | 330 EUR | 1 m³ | Schüttraummeter | 330 EUR/m³ Schüttraummeter | <18 % | Inklusive |
| BRENNHOLZ BUCHE / HAINBUCHE - PALETTE 1 RM | 360 EUR | 1 m³ | Raummeter | 360 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
| BRENNHOLZ BUCHE / HAINBUCHE - PALETTE 1,8 RM | 535 EUR | 1,8 m³ | Raummeter | 297 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
| HARTHOLZ-MIX 30 CM (1 SRM SÄCKE) | 315 EUR | 1 m³ | Schüttraummeter | 315 EUR/m³ Schüttraummeter | <18 % | Inklusive |
| BRENNHOLZ HARTHOLZ-MIX - PALETTE 1 RM | 345 EUR | 1 m³ | Raummeter | 345 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
| BRENNHOLZ HARTHOLZ-MIX - PALETTE 1,8 RM | 500 EUR | 1,8 m³ | Raummeter | 278 EUR/m³ Raummeter | <18 % | Inklusive |
- Ein Preis pro Raummeter, Schüttraummeter oder Festmeter ist erst vergleichbar, wenn klar ist, welcher Kubikmeter gemeint ist: fest, gestapelt oder geschüttet.
- Der Kaufzeitpunkt im Jahr bestimmt Transportanteil, Trocknungszustand und Vergleichsbasis stärker als die Wahl zwischen Buche, Eiche und Birke.
- Frisches Holz aus dem Frühjahr braucht ein bis zwei Sommer im Stapel; kammergetrocknetes Brennholz unter 18 Prozent Restfeuchte überspringt diese Wartezeit.
- Aktuelle Beträge und das deklarierte Maß jedes Produkts stehen in der Preistabelle, nicht im Text.
Jedes Produkt in der Preistabelle nennt sein eigenes Maß, Raummeter oder Schüttraummeter, sodass niemand raten muss, welcher Kubikmeter gemeint ist. Die Tabelle zeigt für jedes Produkt Maß und Preis pro Raummeter; der Rest dieses Beitrags erklärt, wie du jedes fremde Angebot auf dieselbe Basis bringst.
Warum der Kaufzeitpunkt die Brennholzrechnung stärker verändert als die Holzart
111 bis 182 Euro pro Raummeter hat der Preisvergleich der Arbeiterkammer Oberösterreich für ofenfertiges Scheitholz erhoben (Preisvergleiche der Arbeiterkammer Oberösterreich), eine Spanne von rund 64 Prozent innerhalb eines einzigen Bundeslandes. Zwischen Buche und Fichte lagen im Januar 2026 laut TFZ Bayern dagegen nur etwa 32 Prozent, nämlich 144,7 gegenüber 109,8 Euro pro Raummeter für 33-cm-Scheite. Die Spanne zwischen den Anbietern übertrifft die Spanne zwischen den Holzarten damit deutlich, und sie entsteht aus Zeitpunkt, Transportanteil, Trocknungszustand und Messbasis. Ein Linzer Haushalt, der im Kalender denkt, steuert alle vier Größen; ein Haushalt, der nur nach der Holzart fragt, steuert eine.
Der Kalender liest sich für einen Kachelofen in Ebelsberg und für einen Kaminofen in einer Urfahraner Altbauwohnung gleich. Im Frühjahr bilden Rohholz und Meterscheite am Waldweg die Preisuntergrenze, doch dieses Holz ist nass. Im Sommer entscheidet sich, ob dieses Holz bis zum Herbst brennbar wird, und die Antwort lautet für frisches Hartholz fast immer nein. Im Herbst treffen Nachfragespitze und Transportanteil aufeinander, im Winter bleibt der Sackkauf mit seiner eigenen Messbasis. Ganzjährig gilt die Kontrolle mit dem Feuchtemesser, und über alle Jahreszeiten hinweg entscheidet die Holzlagerung, ob das bezahlte Holz seine Feuchteklasse behält.
Fest, gestapelt, geschüttet: drei Nenner für dieselbe Fuhre
1 Raummeter entspricht etwa 1,5 Schüttraummetern, und 1,8 Raummeter ergeben lose geschüttet rund 2,7 Schüttraummeter; genau so deklarieren die Paletten BRENNHOLZ BUCHE / HAINBUCHE - PALETTE 1 RM und BRENNHOLZ BUCHE / HAINBUCHE - PALETTE 1,8 RM beide Maße nebeneinander. Der Festmeter zählt nur die Holzmasse ohne Luft, der Raummeter fügt die Fugen des sauberen Stapels hinzu, der Schüttraummeter die größeren Hohlräume eines gekippten Haufens. Niederländische Händler beschreiben denselben Effekt aus der Gegenrichtung: rund 1,3 lose Kubikmeter setzen sich zu einem gestapelten Kubikmeter, eine Abweichung von 40 Prozent, die vollständig im Wort „Kubikmeter“ verborgen bleibt (Produktdeklaration Haardhout-Hofman). Das Holz ist in allen drei Fällen identisch; nur der Luftanteil wandert, und mit ihm der Preis pro Kubikmeter.
Als Brennholzhändler in Linz stelle ich fest, dass ein Kubikmeter Brennholz je nach Schichtung, Restfeuchte und Spaltgröße völlig unterschiedlich aussieht. Ohne diese Angaben ist der Preis pro Kubikmeter schlicht irreführend.
Zygimantas L.
Veteran der Brennholzbranche
Frühjahr: Bestellfenster und Preisuntergrenze
65 bis 90 Euro pro Festmeter verlangen deutsche Forstämter laut Forstpraxis für Laubholz am Waldweg, und die HKI-Erhebung bei 30 Landesforstbetrieben im März 2024 verzeichnete für diesen Waldpreis einen Anstieg von 21 Prozent im Jahresvergleich. Mit dem Faktor 0,7 auf den Raummeter umgerechnet, landet ein solcher Festmeter weit unter jedem ofenfertigen Endkundenpreis, und dieser Abstand ist die Preisuntergrenze des Frühjahrs. Sie kauft allerdings ein anderes Produkt: frisches, ungespaltenes, langes Holz mit rund 50 Prozent Wassergehalt, dessen Weg in den Kaminofen ein bis zwei Jahre dauert. Für Fichte B 2b+ meldet agrarheute Anfang 2026 ein Plus von 5 bis 10 Euro pro Festmeter gegenüber Dezember 2025 und für Waldstraßenpreise 25 bis 30 Euro pro Festmeter im Jahresvergleich; das Nadelholz erreichte im März 2026 Rekordstände. Die Untergrenze bewegt sich derzeit also schneller als der Endkundenpreis, und der Abstand aus Spalten, Trocknen und Zustellen dürfte bis 2027 eher schmaler als breiter werden.
Für Linz bedeutet das Frühjahr zwei getrennte Bestellfenster. Wer im Mühlviertel nördlich von Urfahr Meterscheite oder Festmeterholz kauft, bezahlt die Untergrenze und übernimmt Sägen, Spalten, Trocknungszeit und Lagerfläche selbst. Wer kammergetrocknetes Brennholz kauft, braucht das Frühjahr nicht als Trocknungsfrist, denn weniger als 18 Prozent Restfeuchte steht bei jedem Palettenprodukt der Preistabelle bereits als Zustand bei Anlieferung. Der Frühjahrsvorteil des kammergetrockneten Kaufs liegt woanders: Die Ware steht bis zum ersten Kaminabend trocken unter Dach, und der Preisvergleich läuft ohne Zeitdruck. Welche Formate den niedrigsten normierten Preis pro Raummeter ergeben, ordnet der Beitrag Günstiges Brennholz für Linz 2026 nach Holzart und Verpackung.
Sommer: Trocknungszeit, die sich nicht fälschen lässt
Rund 50 Prozent Wassergehalt bringt frisch geschlagenes Hartholz mit, halbtrockenes Holz liegt bei etwa 25 bis 40 Prozent, kammergetrocknetes bei rund 18 bis 20 Prozent, und die EN ISO 17225-5 ordnet Scheitholz genau nach solchen Feuchteklassen, nicht nach einer Volumeneinheit. Ein Sommer im Linzer Becken senkt frisches Buchenholz nicht auf die Klasse, die im Kaminofen sauber verbrennt; die Lufttrocknung braucht ein bis zwei Jahre, nach einem nebelreichen Herbst eher zwei. Den Unterschied merkt man morgens daran, wie schnell der Kaminofen anzieht und ob die Scheibe klar bleibt. Die Kammertrocknung überspringt diese Zeit, und genau das ist die eigentliche Ware, die beim kammergetrockneten Kauf bezahlt wird: Zeit und Lagerfläche, nicht nur Holz.
In Deutschland darf Brennholz laut Forstpraxis nur unter 25 Prozent Wassergehalt verkauft werden, praktisches Ziel sind unter 20 Prozent; dänische Fachquellen (Bolius, Aduro) setzen für eine optimale Verbrennung 18 Prozent als Obergrenze. Die Produkte BIRKE HALBPALETTE - OFENGETROCKNETES BRENNHOLZ und BRENNHOLZ EICHE - PALETTE 1 RM (1,5 SRM) werden mit weniger als 18 Prozent Restfeuchte deklariert, und jede Charge wird vor dem Versand auf ihre Restfeuchte geprüft. Ein halbtrockenes Angebot zum niedrigeren Preis pro Raummeter ist dagegen kein günstigeres Buchenholz, sondern ein anderes Produkt in einer anderen Feuchteklasse, das erst nach einem weiteren Sommer im eigenen Schuppen ofenfertig wird. Wer diesen Sommer nicht hat, vergleicht zwei Zahlen, die nie auf dieselbe Zeile gehören.
Scheitlänge verschiebt den Raummeter
Auf 33 cm geschnittenes Holz stapelt sich nach belgischer Handelskonvention auf etwa 1/1,45 des Volumens eines Raummeters Meterscheite, 50-cm-Holz auf etwa 1/1,30. Wer im Sommer Meterscheite vom Frühjahrskauf zerlegt, findet danach also spürbar weniger Raummeter im Stapel als bezahlt, ohne dass Holz fehlt. Die Scheitlänge ist damit eine Produktspezifikation wie die Feuchteklasse; die Paletten der Preistabelle deklarieren 23 bis 26 cm beziehungsweise 30 cm, und Sonderlängen werden nicht geschnitten.
Herbst: Last-Minute-Risiko und Aufschläge
133 bis 182 Euro pro Raummeter zeigte der Preisvergleich der Arbeiterkammer im April 2025; die Untergrenze lag damit spürbar über der früheren oberösterreichischen Erhebung. Ofenfertige Buche notierte agrarheute im März 2026 mit 115 bis 125 Euro pro Schüttraummeter; mit dem Faktor 1,5 auf den Raummeter umgerechnet sind das grob 170 bis 190 Euro, je nachdem, wie dicht der jeweilige Händler stapelt, also das obere Ende der Kammerspanne, obwohl die Schüttraummeterzahl auf dem Etikett kleiner wirkt. Der Herbst ist die Jahreszeit, in der dieser Etikettenfehler am häufigsten passiert, weil Angebote unter Zeitdruck nach der kleinsten Zahl sortiert werden. Meterscheite, die im Herbst noch am Waldweg liegen, gehören ohnehin nicht in diesen Vergleich; sie sind Frühjahrsware für den Winter danach.
Kleinste Zahl, teuerste Rechnung. So einfach ist der Herbstfehler meistens.
Französische Marktübersichten setzen den Transport mit 15 bis 30 Prozent der Endkosten an, und niederländische Händler wie Haardhout-Hofman stellen das Aufstapeln als eigenen Fixposten in Rechnung. Beide Posten gehören in den Zähler, bevor durch Raummeter geteilt wird, weil sie den Preis pro Kubikmeter um zweistellige Prozentwerte verschieben. Auf einer einzelnen Halbpalette wiegt der Transportanteil schwer, auf der Palette BRENNHOLZ HARTHOLZ-MIX - PALETTE 1,8 RM verteilt er sich auf fast doppelt so viel Holz. Die Lieferung selbst wird vor dem Termin per E-Mail oder SMS bestätigt, sodass die Palette in Kleinmünchen oder am Froschberg nicht unangekündigt vor dem Carport steht; für den Preisvergleich zählt jedoch nur der Gesamtbetrag, der am Ende vom Konto geht.
Im letzten Winter rund um Linz habe ich gesehen, dass der billigste Kubikmeterpreis oft zur teuersten Rechnung führt, wenn man Transport, Zonenzuschläge und lose gegenüber gestapelter Ware zusammenrechnet.
Stefan W.
Verantwortlich für Holzsortierung
Die Preistabelle nennt für jedes Produkt Maß, Scheitlänge und Restfeuchte; wer ein fremdes Herbstangebot daneben legt, prüft zuerst diese drei Angaben und erst danach den Betrag.
Winter: Notkauf ohne Überzahlung
77 Säcke à 30 Liter ergeben 2.310 Liter, also rund 2,3 Kubikmeter dicht in den Säcken gepackt, und als Schüttmaß etwa 3,6 Schüttraummeter; die Palette BIRKE 77 KLEINE SÄCKE - PALETTE trägt deshalb zwei Zahlen für dieselbe Holzmenge. Der Winterkauf läuft in Linz überwiegend über Säcke, weil eine Altbauwohnung in Urfahr oder ein Reihenhaus in Pichling im Jänner selten Platz für einen losen Haufen hat. Sackliter sind ein Schüttmaß, und ein Sackpreis lässt sich deshalb nur mit anderen Schüttmaßen vergleichen: mit BRENNHOLZ BUCHE (1 SRM SÄCKE) oder HARTHOLZ-MIX 30 CM (1 SRM SÄCKE), nicht mit einem Raummeterpreis vom Herbst. Robotergepackte Kleinsäcke liegen dicht, ein großer Sack trägt mehr Luft um die Scheite; zwei gleiche Literzahlen können daher unterschiedlich viel Holz enthalten.
Der Notkauf verträgt kein langes Rechnen, aber fünf Schritte in fünf Minuten verhindern den häufigsten Fehler. Wenn ein Geschäftskunde drei Konkurrenzangebote schickt, hat dieses Verfahren die Reihung nach Etikettenpreis noch nie unverändert bestätigt.
- Gesamtbetrag der Lieferung notieren. Holzpreis, Transport oder Zonenzuschlag, Stapelservice und Umsatzsteuer werden zu einer Summe addiert, die als Zähler dient. Bei einem „ab“-Preis wird der zugestellte Gesamtbetrag für die eigene Adresse erfragt und verwendet.
- Deklarierte Messbasis bestimmen. Das Wort neben dem Volumen entscheidet: Raummeter, Schüttraummeter, Festmeter, Liter oder Stück. Fehlt das Wort, wird nachgefragt, und die Antwort „einfach ein Kubikmeter“ zählt als fehlende Angabe.
- Auf eine Basis umrechnen, mit veröffentlichtem Koeffizienten. Üblicherweise wird auf Raummeter umgerechnet, mit dem Faktor des Händlers oder der Handelskonvention, und der Faktor steht neben der umgerechneten Zahl, damit die Rechnung später prüfbar bleibt.
- Holzart, Feuchteklasse und Scheitlänge abgleichen. Stimmt eine der drei Größen nicht überein, vergleichen die beiden Zeilen zwei verschiedene Produkte, nicht zwei Preise.
- Teilen und die Basis neben das Ergebnis schreiben. Der Gesamtbetrag geteilt durch die normierte Menge erhält ein vollständiges Etikett wie „pro Raummeter, zugestellt, ofengetrocknete Eiche, 25 cm“, das mit der Zahl mitwandert.
Ganzjährig: Die Kontrolle mit dem Feuchtemesser
Weniger als 18 Prozent Restfeuchte steht auf jedem Produkt der Preistabelle, und jede Charge wird vor dem Versand gemessen, weil in der Wareneingangsprüfung von Lieferantenpartien Etikett und Messwert oft genug auseinanderliegen, um den Messwert und nicht das Etikett als Spezifikation zu behandeln. Am einfachsten ist es, beim Ausladen selbst zwei, drei Scheite zu spalten und mit dem Feuchtemesser nachzumessen. Gemessen wird an einer frisch gespaltenen Fläche in der Scheitmitte, nicht an der Rinde, denn die Oberfläche trocknet zuerst und liefert an einem trockenen Februartag Werte, die der Kern nicht hält. In Linz zeigt sich das an Novembertagen, an denen der Hochnebel bis Mittag über der Donau hängt: Das Holz wirkt außen trocken, der Kern liegt am Gerät aber oft noch über der Marke von 18 %. Die deutsche Verkaufsgrenze von 25 Prozent und das praktische Ziel von unter 20 Prozent setzen zwei Referenzmarken; dazwischen liegt Holz, das brennt, aber Wärme in Wasserdampf verliert. Die ÖNORM M 7133 und die EN ISO 17225-5 machen die Feuchteklasse zum Produktmerkmal, und ein Preis pro Raummeter ohne Feuchteangabe ist deshalb ebenso unvollständig wie einer ohne Messbasis. Die österreichische Dichtereferenz, 680 bis 720 Kilogramm pro Kubikmeter für Buche und 650 bis 900 für Eiche, gilt nur bei bekannter Restfeuchte; nasses Holz wiegt schwer und heizt wenig.
Lagerung, die jede Jahreszeit überlebt
2 bis 3 Schüttraummeter pro Jahr nennt energieheld.de als typischen Verbrauch einer Zusatzheizung, ein dänisches Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern braucht laut Arena Magazine 5 bis 7 Raummeter pro Winter, wenn Holz die Hauptwärmequelle ist. Zwischen diesen Werten liegt der Lagerbedarf eines Linzer Haushalts, und die Palette BRENNHOLZ BUCHE / HAINBUCHE - PALETTE 1,8 RM oder BRENNHOLZ BIRKE - 1,8 RM PALETTE deckt als Vorratskauf den Bedarf einer Zusatzheizung für eine Saison ab. Unangenehm ist nur, dass eine ganze Palette mehr Stellfläche braucht, als die meisten vor der Lieferung einplanen. Viele in Linz nehmen deshalb im Spätsommer eine Palette und stocken im Jänner mit ein paar 30-Liter-Säcken auf, weil der Kellerabgang im Altbau keine zweite Palette hergibt. Die Paletten kommen rundum foliert an, geschützt für den Transport; zu Hause braucht der Stapel dagegen Belüftung. Eine Abdeckung oben ist sinnvoll, eine dichte Hülle rundum treibt die Restfeuchte zurück ins Holz, und ein Raummeter, der von 18 auf 25 Prozent zurückfeuchtet, hat seine Preisklasse verloren, ohne dass sich der bezahlte Betrag ändert.
Linzer Sonderfall: Hochnebel im Donaubecken und Balkonlager in Urfahr
Das Linzer Becken kennt im Spätherbst und Winter lange Inversionslagen mit Hochnebel, und ein offen stehender Stapel an der Nordseite eines Hauses in Urfahr oder Auhof nimmt in solchen Wochen mehr Restfeuchte auf, als er abgibt. Ein Stapel unter einem Vordach an der Süd- oder Westseite, mit Abstand zur Wand und offenem Boden, hält die Klasse unter 20 Prozent über den Winter; ein Stapel im geschlossenen Kellerabteil eines Altbaus hält sie oft nicht, weil die Luft nicht wechselt. Für Wohnungen ohne Garten bleibt der Sack die praktikable Lagerform: Die 30-Liter-Säcke der Palette BIRKE 77 KLEINE SÄCKE - PALETTE lassen sich auf einem Balkon stapeln und tragen, und der Feuchtemesser prüft vor dem ersten Hüttenabend im eigenen Wohnzimmer, ob die Klasse gehalten hat. Die Aufteilung der Mengen über das Jahr behandelt der Beitrag Brennholz kaufen in Linz: Jahresplaner 2026.
Was eine Kilowattstunde saubere Wärme wirklich kostet
Etwa 1.010 Kilowattstunden pro Schüttraummeter Birke gibt der finnische Händler Arton Pilke an und stellt die Zahl neben einen Preis pro Schüttraummeter; das ist eine der seltenen Quellen, die ihr Maß nennen. Selbst dort fehlt die dritte Angabe: Ein moderner Kaminofen mit 75 Prozent Wirkungsgrad und ein älteres Gerät mit rund 60 Prozent verschieben die nutzbare Wärme um etwa ein Viertel, je nachdem, wie der Kaminofen betrieben wird. Ein Preis pro Kilowattstunde ist deshalb nur gültig, wenn dieselbe Quelle Messbasis, angenommene Restfeuchte und Wirkungsgrad nennt; fehlt eine der drei Angaben, wird die Zahl übersprungen statt gerechnet. Ein fester, ein gestapelter und ein geschütteter Kubikmeter derselben Holzart tragen drei Kilowattstundensummen, die sich um mehr als den Faktor zwei unterscheiden.
Dänische Referenzdaten (Brændefyringsportalen) geben darrtrockene Schüttdichten von etwa 580 Kilogramm pro Kubikmeter für Buche, 570 für Eiche und Esche, 540 für Birke, 430 für Kiefer und 370 für Fichte an. Trockenes Holz jeder Art speichert je Kilogramm einen ähnlichen Energiegehalt, bezahlt wird also Masse, und ein Raummeter Fichte trägt ungefähr zwei Drittel der Masse eines Raummeters Buche, je nach Wuchs und Rindenanteil. Fichte zu 109,8 gegenüber Buche zu 144,7 Euro pro Raummeter (TFZ Bayern, Januar 2026) liegt damit nahe an der Parität, nicht im Vorteil. Statistik Norwegen (SSB) weist für 2019 einen nationalen Brennholzverbrauch von 5,08 Terawattstunden aus, eine Größenordnung, in der sich ein ungemessener Kubikmeterfehler über einen ganzen Markt aufsummiert. Für die eigenen Produkte wird kein Wert in Euro pro Kilowattstunde veröffentlicht, weil dafür der Wirkungsgrad des Kundenofens angenommen werden müsste und eine angenommene Zahl eine erfundene ist. Der belastbare Vergleich bleibt der normierte Preis pro Raummeter aus dem Preisratgeber für Brennholz in Linz, ergänzt um die Dichte der Holzart.
Im letzten Winter hier in Belgien habe ich gesehen, dass billiges Weichholz oder halbtrockenes Holz pro Stère nicht günstiger ist als trockenes Hartholz, weil man einfach weniger Heizwert pro Kubikmeter kauft, nicht dasselbe Produkt zu besseren Konditionen.
Jan D., Belgien
Betriebsspezialist Brennholz
Drei Prüfungen, bevor zwei Brennholzpreise auf dieselbe Zeile kommen
- Drei-Nenner-Test: Die Basis (fest, gestapelt oder geschüttet) wird vor dem Vergleich markiert, und der Koeffizient steht neben jeder umgerechneten Zahl.
- Vergleichsblatt mit sechs Spalten: zugestellter Gesamtbetrag, deklarierte Basis, Koeffizient, normierte Raummeter, Holzart und Feuchteklasse, Scheitlänge.
- Drei-Treffer-Regel: Holzart, Feuchteklasse und Scheitlänge müssen übereinstimmen, bevor zwei normierte Preise verglichen werden.
Die Preise werden live aus dem Shop gelesen, die Spalte pro Raummeter ist deshalb nie eine veraltete Zahl aus dem Fließtext. Die Preistabelle nennt für jedes Produkt das deklarierte Maß und das Datum, an dem die Preise gelesen wurden.
Für die meisten Linzer Haushalte mit Kachelofen bleibt kammergetrocknete Buche aus unserer Sicht die verlässlichste Wahl, auch wenn der Hartholz-Mix auf dem Papier günstiger wirkt.
Wer Paletten-, Großsack- und Kleinsackformate gegeneinander abwägt, findet die Zuordnung nach Holzart und Verpackung im Beitrag Günstiges Brennholz für Linz 2026.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Raummeter und einem Kubikmeter Brennholz?
Ein Raummeter ist ein gestapelter Kubikmeter samt Zwischenräumen; ein bloßer Kubikmeter sagt nichts aus, bis der Händler fest, gestapelt oder geschüttet dazuschreibt.
Warum unterscheidet sich der Buchenpreis pro Raummeter vom Preis pro Schüttraummeter?
Weil ein Schüttraummeter lose gekippt ist und etwa ein Drittel weniger Holz enthält als ein gestapelter Raummeter; ein Raummeter entspricht rund 1,5 Schüttraummetern, der lose Preis muss für dasselbe Holz also niedriger sein.
Ist ein Festmeterpreis mit einem Endkundenpreis pro Raummeter vergleichbar?
Nicht direkt, denn ein Festmeter ist feste, frische, ungespaltene Holzmasse am Waldweg, und der Abstand zum ofenfertigen Preis besteht aus Sägen, Spalten, Trocknen und Zustellen.
Wie vergleiche ich einen Sackpreis mit einem Preis pro Raummeter?
Sackliter mal Sackanzahl geteilt durch 1.000 ergibt Schüttraummeter; der zugestellte Gesamtbetrag wird durch diese Zahl geteilt und nur mit anderen Schüttmaßen verglichen.
Gehört die Zustellung in den Preis pro Raummeter?
Ja, Transport, Zonenzuschläge und ein Stapelservice sind Teil dessen, was für das Holz bezahlt wird, und müssen vor dem Teilen zum Zähler addiert werden.
Wann im Jahr ist Brennholz in Linz am günstigsten?
Rohholz am Waldweg bildet im Frühjahr die Preisuntergrenze, ist aber frisch und erst nach ein bis zwei Jahren ofenfertig; ofengetrocknetes Holz schwankt weniger, weil die Trocknung bereits im Preis steckt und der Transportanteil auf einer großen Palette am geringsten ausfällt.
Vor dem Vergleich zweier Angebote lohnt ein Blick auf das deklarierte Maß jedes Produkts in der Preistabelle; das Fünf-Schritte-Verfahren aus diesem Beitrag dauert danach weniger als fünf Minuten.


